Colostrum, auch Vormilch oder Biestmilch genannt, gibt es seit Menschengedenken und ist besonders bei jedem Landwirt bekannt.
Mit Colostrum wird das Neugeborene der Kuh in dessen ersten Lebensstunden versorgt, damit es einen umfassenden Immunschutz erhält und überlebensfähig ist. Es gibt keine andere natürliche Flüssigkeit, die eine derartige Fülle an munologisch wirksamen Substanzen enthält. Da die Kuh mehr Colostrum produziert als das Kälbchen benötigt, wir der Überschuss für die Colostrum-Herstellung verwertet. Es wird sehr darauf geachtet, nur Überschussmilch der ersten 12 Stunden zu verwenden, weil der Gehalt an Immunglobulinen dann am höchsten ist.
Immunglobuline sind Antikörper, die das menschliche Immunsysten selbst aufbauen, um Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilze abzutöten. Colostrum wird daher besonders bei Darmerkrankungen und bei Nebenwirkungen einer Strahlen- und Chemotherapie empfohlen. Es wird auch gerne von Leistungssportlern zur Verbesserung des Zellstoffwechsels in den Muskeln-, Knochen-, Knorpel- und Sehnengeweben verwendet, da es sich bei Colostrum um kein Dopingmittel laut Kölner Liste handelt. Durch den Verzehr von Colostrum wird somit ein „Rundumschutz" vor den täglichen Umwelteinflüssen geboten.

